Meeressammlungen online
Meeresreptilien / SchädelsammlungMarine reptiles / Skull collection
Inventarnummer / Inventory number
IC/1486
Fundort / Collecting area
Rotes Meer
Fundumstände / Collecting details
Insel Um-al-sciora (Fischerlager) / Umm-al-Sciora Island (Fishing camp)
Land / Country
Eritrea
Funddatum / Collecting date
11.1979
Sammler / Collector
Tschiesche
Schädellänge / Skull length
21,7 cm
Schädelbreite / Skull width
12,6 cm
Schädelhöhe / Skull height
11,3 cm
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Chelonia mydas, wird im deutschen und englischen Sprachraum als „Grüne Meeresschildkröte“ bzw. „green sea turtle“, oder auch als „Suppenschildkröte“ bezeichnet. Doch wie erhielt sie diese Trivialnamen? Meeresschildkröten wurden und werden von einigen Völkern, vor allem in tropischen Küstenregionen, als Fleischlieferant angesehen. Besonders das Fleisch der Grünen Meeresschildkröte wird als sehr schmackhaft beschrieben und ermöglichte es früheren Seefahrern auf ihren langen Reisen frisches Fleisch mit an Bord zu führen . Sie fingen die Tiere in großen Zahlen. An Deck auf den Rücken gelegt waren die Schildkröten hilflos und blieben dennoch lange am Leben, bis sie in die ‚Suppe‘ kamen. Alleine im Jahre 1878 wurden 15.000 Individuen nach England geliefert. Aufgrund ihres grünlichen Fettes erhielt diese Art schließlich ihren Namen „Grüne Meeresschildkröte“ und wurde bevorzugt als Schildkrötensuppe serviert, welche ihr den Namen „Suppenschildkröte“ einbrachte.
Ádám Pereszlényi, Sarah Neumann, Timo Moritz (2022) Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas), Inventarnummer: IC/1486. In: Meeressammlungen online, Deutsches Meeresmuseum
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Chelonia mydas is known in German and English as the "green sea turtle" or "soup turtle". But how did it get this common name? Sea turtles were and are regarded by some peoples, particularly in tropical coastal regions, as a source of meat. The meat of the green sea turtle in particular is described as being very tasty and enabled earlier sailors to take fresh meat on board on long voyages. They caught the animals in large numbers. Laid on their backs on deck, the turtles were helpless and yet remained alive for a long time before they ended up in the "soup". In 1878 alone, 15,000 individuals were delivered to England. Due to its greenish fat, this species was eventually named "green sea turtle" and was preferably served as turtle soup, which earned it the name "soup turtle".
Ádám Pereszlényi, Sarah Neumann, Timo Moritz (2022) Green sea turtle (Chelonia mydas), Inventory number: IC/1486. In: Meeressammlungen online, Ocean Museum Germany
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