Meeressammlungen online
Meeressäuger / SchädelsammlungMarine mammals / Skull collection
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Das Gebiss der landlebenden Vorfahren der heutigen Wale setzte sich aus Zähnen unterschiedlicher Form und Größe (Heterodontie) zusammen. Die Zähne rezenter Zahnwale sind dagegen alle gleichförmig (Homodontie), gut sichtbar bei diesem Schweinswalschädel, dessen Zähne, im Vergleich zu denen anderen Zahnwalen, nicht kegelförmig, sondern spatelförmig sind. Im Gegensatz zu den Urwalen verwenden die modernen Formen der Wale ihre Zähne vorwiegend zum Ergreifen der Beute. Daher brauchen sie keine unterschiedlich geformten Zähne mehr. Sie alle erfüllen nun die gleiche Aufgabe im Gebiss. Für einige Zahnwalarten wie z.B. Pottwale, Schnabelwale und Weißwale konnte sogar nachgewiesen werden, dass sie eine so genannte Saug-Schluck-Technik („suction feeding“) entwickelt haben, bei der sie ihre Nahrung durch einen starken Sog ins Maul ziehen und direkt hinunterschlucken. Bei dieser Technik kommen die Zähne nicht mehr zum Einsatz. Bei anderen Zahnwalarten, wie dem Schweinswal, konnte eine ähnliche Methode beobachtet werden: Sie produzieren einen schwächeren Sog, mit dem sie ihre Beute ins Maul ziehen, jedoch nicht direkt in die Speiseröhre.
Ádám Pereszlényi, Timo Moritz (2022) Gewöhnlicher Schweinswal (Phocoena phocoena). In: Meeressammlungen online, Deutsches Meeresmuseum
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The teeth of the land-dwelling ancestors of today's whales consisted of teeth of different shapes and sizes (heterodonty). The teeth of modern toothed whales, on the other hand, are all uniform (homodonty), as can be clearly seen in this porpoise skull, whose teeth, in comparison to those of other toothed whales, are not conical but spatula-shaped. In contrast to the ancient whales, the modern forms of whales use their teeth primarily to grasp prey. Therefore, they no longer need differently shaped teeth. They all now fulfil the same task. It has even been proven that some toothed whale species, such as sperm whales, beaked whales and beluga whales, have developed a so-called suction feeding technique, in which they draw their food into their mouths using a strong suction and swallow it directly. The teeth are no longer used in this technique. A similar method has been observed in other toothed whale species, such as the porpoise: they produce a weaker suction to pull their prey into their mouths, but not directly into the esophagus.
Ádám Pereszlényi, Timo Moritz (2022) Harbour porpoise (Phocoena phocoena). In: Meeressammlungen online, Ocean Museum Germany
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